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QlikView ist ein Produkt der Firma QlikTech, welches vor allem für das Erstellen von interaktiven Dashboards geeignet ist. Man kann relativ leicht sogenannte „Analyse-Apps“ erstellen, die dem Nutzer die Möglichkeit geben, tiefe Einblicke in die zugrundeliegenden Daten zu gewinnen. Dabei kontrolliert man, wie viele Freiheiten man dem Nutzer lässt – Stichwort self-service – bzw. wie restriktiv und statisch die Oberfläche sein soll. QlikTech selber nennt das „guided analytics“.

Neben dem Oberflächen-Design biete QlikView aber auch Rechtesteuerung, genügen Anbindungsmöglichkeiten von Datenquellen und eine ziemlich flexible Programmiersprache im Ladeskript. Das Ladeskript sorgt übrigens für die Aktualisierung der Daten.

 

Was kostet QlikView?

Die Personal Edition ist kostenlos, aber auch ziemlich eingeschränkt. Ich würde es eher als Testversion bezeichnen. Damit kann man nämlich nur eigene Applikationen öffnen. Mal eben ein Beispiel aus dem Hilfeforum öffnen oder die Applikation an jemand anderen mit der Personal Edition weiterzugeben funktioniert also nicht.

Um QlikView ernsthaft für mehr als Datenexploration (wofür es übrigens sehr gut geeignet ist) zu nutzen, kann man es leider nicht direkt kaufen, sondern muss über den Vertrieb oder Drittanbieter-Consultants gehen. Das macht irgendwie auch Sinn, denn für eine Business-Lösung braucht man einen Server, der die Applikationen via QlikView Access Point dem Nutzer über den Webbrowser zur Verfügung stellt und die Datenupdates koordiniert. Ok, theoretisch ginge es auch mit der qvw-Datei, die dann jeder in seiner Desktop-Installation öffnen würde. Hinzu kommen verschiedene Lizenzmodelle, also wenn man als Unternehmen QlikView nutzen will, empfiehlt es sich wirklich, Beratung in Anspruch zu nehmen.

 

Wie veröffentliche ich eine QlikView-Applikation?

Das kommt ein bisschen darauf an, was man zur Verfügung hat. Der einfachste Weg ist, die Datei mit Endung qvw jemand anderem zu geben, der auch QlikView auf seinem Desktop hat.

Der meiner Meinung nach besser, aber natürlich auch deutlich komplexere und teurere, Weg ist aber, die Applikation auf den AccessPoint zu stellen, so dass sie mit dem Webbrowser geöffnet werden kann. Ist erstmal der QlikView-Server eingerichtet, ist das Veröffentlichen einer Applikation per Management Console ziemlich einfach und komfortabel. Einstellungen wie Reload-Zeitpunkte und Nutzerkontrolle sind darin sehr komfortabel gelöst.

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